Gemeindefest am 19. Juni 2025: Bei sommerlichen Temperaturen trafen sich Mitglieder des Gemeindeverbundes Möhne zu ihrem diesjährigen Gemeindefest.
Am Donnerstag, dem 19. Juni 2025 trafen sich die Gläubigen der drei Gemeinden des Gemeindeverbundes Möhne, Bad Sassendorf, Soest und Warstein, zu ihrem diesjährigen Gemeindefest.
Gegen Mittag wurde bereits alles für das Fest vorbereitet. Kurz nach 13 Uhr begrüßte der Vorsteher Priester Detlef Bieseke die über 30 Versammelten und eröffnete das Gemeindefest mit einem gemeinsamen Gebet. Nach einer Stärkung mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen machte sich gegen 14:15 Uhr ein großer Teil der Versammelten zu Fuß auf den Weg zum Rathaus in Soest. Dort war der Treffpunkt der geplanten Stadtführung durch die Stadt, die von Herrn Bökenbrink von der Tourist-Information durchgeführt wurde.
Viele neue Informationen über Soest
Dabei war viel Wissenswertes über die über 1400-jährige Geschichte der Hansestadt Soest zu erfahren. Selbst „Ur-Soester“ konnten dabei noch etwas lernen und entdeckten das eine oder andere Neue. Die Teilnehmenden erfuhren, warum der Turmhelm von Alt St. Thomä nicht ganz gerade ist, welche Bedeutung die gelbe Wippe am großen Teich hat, warum die Kirchen St. Patrokli und St. Petri so nah beieinander stehen und die Bedeutung des „Soester Schlüssel“ im Wappen der Stadt.
In der Kirche St. Maria zur Wiese bestaunten sie das um 1500 von einem unbekannten Künstler geschaffenen „Westfälische Abendmahl – Fenster“. Es zeigt Jesus beim Abendmahl mit seinen Jüngern. Allerdings befinden sich hier statt Wein und Brot westfälischer Schinken, Bier und Pumpernickel auf dem Tisch. Der Pumpernickel wurde übrigens in Soest erfunden bzw. zum ersten Mal gebacken.
Und was hat das Gemeindefest nun mit „Wer wird Millionär?“ zu tun…?
Die Frage, was der Soester Sattel ist, hat es schon bis in die Quiz-Sendung „Wer wird Millionär?“ geschafft und den Teilnehmer damals auf die falsche Fährte geführt. Die Antwort: Die zahlreichen Grünsandsteinmauern der Stadt sind oben abgerundet, um es Eindringlingen schwieriger zu machen, die Mauern zu erklimmen. Diese Rundung ist einem Sattel ähnlich geformt und heißt deshalb „Soester Sattel“.
Gemeinsamer Abschluss in der Gemeinde Soest
Nach gut 90 Minuten ging es für die Teilnehmenden der Stadtführung zurück auf den Weg zur Kirche. Die in der Kirche Gebliebenen hatten die Zeit der Stadtführung mit Gesellschaftsspielen überbrückt. Gemeinsam genoss man zum Abschluss zum Abendessen die frisch gegrillten Bratwürste und Steaks sowie die selbstgemachten Salate und ließ den Tag in geselliger Runde bei anregenden Gesprächen ausklingen.
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