Paderborn. Das Fest der Heiligen Wassertaufe und das Wirken des Heiligen Geistes erleben.
Große Freude herrschte am 12. Mai in der Gemeinde Paderborn, als sich die Gläubigen zum Gottesdienst mit der Heiligen Wassertaufe von Samuel Daniel versammelten. Priester Martin Krüger, der den Gottesdienst leitete, ging in seiner Predigt auf tiefgreifende Fragen zum Lebensweg des Täuflings ein: Wie wird er sich entwickeln? Was gelingt ihm? Was fällt ihm schwer?
Priester Krüger verband die Fragen mit dem Bibelwort aus Johannes 15,26, in dem es um den Geist der Wahrheit geht, der gesandt wird, um die Gläubigen zu leiten und zu führen.
Wirkung des Heiligen Geistes
An drei Beispielen wurde die wunderbare Wirkung des Heiligen Geistes verdeutlicht:
Die bedingungslose Liebe, die Eltern ihren Kindern entgegenbringen und die Kinder stärkt, wurde als Beispiel dafür genommen, wie der Heilige Geist Gläubige stärken kann, indem er Menschen bedingungslos annimmt und liebt.
Die Geschichte von Zachäus, der von der Gesellschaft ausgeschlossen war und durch die Begegnung mit Jesus sein Leben änderte, veranschaulichte, wie der Heilige Geist Menschen von weltlichen Normen und Zwängen befreien und zu einem Leben in Liebe und Verbundenheit mit anderen ermutigen kann.
Anhand der Begegnung von Petrus und dem römischen Hauptmann Kornelius wurde aufgezeigt, wie der Heilige Geist Gläubigen helfen kann, Vorurteile und Gewohnheiten zu überwinden, Unterschiede zu akzeptieren und aufeinander zuzugehen.
Bezirksevangelist Christoph Ewering ergänzte, dass der Heilige Geist den Gläubigen genau den Weg zeige, den sie gehen sollen.
Die Taufhandlung
Das Lied „Gott segne dich“, anrührend gesungen von Kirsten Denzer und einfühlsam begleitet von Lina Krüger am Klavier, leitete zur Taufhandlung über.
Verbunden mit dem Taufvers „Du bist der einzige und wahre Gott. Du bist ein Fels, keiner ist so stark und unerschütterlich wie du.“ (1. Samuel 2.2, HFA-Übersetzung) erfolgte die Taufhandlung.
Mit Glück- und Segenswünschen freute sich die Gemeinde zusammen mit den Eltern Annika und Simon Daniel über die Aufnahme eines neuen Christen in die Gemeinschaft.
Die Heilige Wassertaufe
Die Heilige Wassertaufe ist die erste und grundlegende sakramentale Gnadenmitteilung des dreieinigen Gottes an den Menschen, der an Jesus Christus glaubt. Durch sie geschieht die Abwaschung der Erbsünde; der Gläubige wird aus der Gottferne herausgeführt. Gleichwohl bleibt seine Geneigtheit zur Sünde bestehen.
Durch die Heilige Wassertaufe hat der Täufling Anteil an dem Verdienst, das Jesus Christus mit seinem Opfertod für die Menschen erworben hat. So gelangt der Mensch in ein erstes Näheverhältnis zu Gott — er wird Christ. Damit ist er auch eingefügt in die Kirche, also in die Gemeinschaft derer, die an Jesus Christus glauben und ihn als ihren Herrn bekennen.
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