Am 13. Januar fand der diesjährige Gemeindeabend des Gemeindeverbundes Möhne in Soest statt. Er wurde von Gemeidevorsteher Priester Detlef Bieseke geleitet und von Priester Christian Schug unterstützt.
Nach der Begrüßung und dem gemeinsamen Gebet stellte der Vorsteher die Agenda des Abends vor. Neben dem Schwerpunktthema „Gemeinde der Zukunft“ sollten auch allgemeine Hinweise erfolgen, ein Ausblick auf das Jahr 2026 gegeben und Fragen der teilnehmenden Geschwister beantwortet werden.
Vorsteher Detlef Bieseke berichtete zunächst über das Projekt „Gemeinde der Zukunft – Gemeinde 2.0“ und erläuterte dieses anhand einer PowerPoint-Präsentation.
Im Wesentlichen geht es um Wesen und Aufgaben der christlichen Gemeinde im geistlichen Sinn. Kirche ist Stiftung Jesu Christi, Gemeinschaft der Gläubigen sowie geistlicher Raum, in dem durch das Wirken des Heiligen Geistes Glaube entwickelt, gelebt und gepflegt werden soll. Dabei ist es zunächst Aufgabe der Gemeinde bzw. jedes Gemeindemitgliedes, Gott zu ehren und Jesus Christus durch Wort und Tat zu bekennen. Gemeinde definiert sich nicht über Äußerlichkeiten, wie z. B. das Gebäude oder die Anzahl der Mitglieder. Die Stärke und Glaubwürdigkeit einer Gemeinde misst sich am erlebbaren Wirken des Heiligen Geistes und dem von Nächstenliebe geprägten Miteinander.
„Gemeinde der Zukunft“ definiert vier Handlungsfelder: Gottesdienst, Seelsorge, Mission und Gemeindeleben.
Insgesamt ist „Gemeinde der Zukunft“ eine Gestaltungsaktion. Es geht darum, wie die Gemeinde so gestaltbar wird, dass sich jeder wohl sowie begleitet und beteiligt fühlt. Zu diesem Thema der Gestaltung soll es demnächst ein Workshop-Angebot geben. Weitere Informationen gibt es unter www.nak-west.de.
Priester Christian Schug gab einige allgemeine Hinweise zum Miteinander in der Gemeinde. So wird ab Sonntag, dem 18.01.2026, in allen Gemeinden des GV Möhne die Verabschiedung nach dem Gottesdienst wieder vor dem Altar durchgeführt. Weitere Hinweise zur Liturgie und zur Hausordnung folgen.
Der Ausblick auf das Jahr 2026 wies auf besondere Festgottesdienste und Zusammenkünfte hin. Im Anschluss wurden noch Fragen beantwortet und Hinweise aus der Gemeinde besprochen. Nach einem gemeinsamen Gebet endete der diesjährige Gemeindeabend.
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