Am 26.10.2025 spendete Apostel René Follmann in Ahlen den Segen zur Heiligen Versiegelung sowie zur Diamantenen Hochzeit.
Apostel Follmann begann den Gottesdienst mit der Aufforderung an die Anwesenden, offen dafür zu sein, was der Herr tue, auch wenn es nicht der eigenen Erwartungshaltung entspräche. Er beschrieb Jesus als jemanden, der damals mit den Menschen auf Augenhöhe sprach und für sie quasi Gott „zum Anfassen“ gewesen sei, etwas völlig Neues für die Menschen der damaligen Zeit.
Eine richtige Priorität
Das Bibelwort für den Gottesdienst stammt aus Markus 2, 3-5:
"Und es kamen einige, die brachten zu ihm einen Gelähmten, von vieren getragen. Und da sie ihn nicht zu ihm bringen konnten wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, gruben es auf und ließen das Bett herunter, auf dem der Gelähmte lag. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben."
In der Tatsache, dass Jesus Christus zuerst dem Gelähmten die Sünden vergab, bevor er sich seinen körperlichen Gebrechen zuwandte, zeige sich die Priorität, so der Apostel: Die Gesundheit und Errettung der Seele.
Vier Freunde als Vorbild
In Vorbereitung auf den Entschlafenengottesdienst Anfang November ging Apostel Follmann anschließend auf den Bedarf von Heil und Sündenvergebung für die Entschlafenen ein.
Er rief die Anwesenden dazu auf, sich die vier Freunde des Gelähmten als Vorbild zu nehmen, die mit viel Aufwand dem Bedürftigen geholfen haben, in Jesu Nähe zu kommen. Das bezeichnete der Apostel als "unsere christliche Verpflichtung". Dabei gehe es nicht nur um Freunde, sondern gelte auch gleichermaßen für Fremde.
Auch Vorsteher Andreas Dotzki ging in seinem Beitrag darauf ein und fragte die Gemeinde, wieviel Zeit jeder einzelne in der nächsten Woche für die Hilfe beim Nächsten eingeplant habe.
Einsame Menschen ohne Freunde oder soziale Kontakte werden stets auch durch Jesus getragen, so der Vorsteher.
Zwei Segenshandlungen
Drei Geschwister, darunter zwei Kleinkinder, erhielten in dem Gottesdienst den Segen zur Heiligen Versiegelung.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls traten dann Christa und Hans Pottz mit dem Apostel vor den Altar, um den Segen zur Diamantenen Hochzeit zu erhalten.
Mit dem Rückblick auf 60 gemeinsame Jahre voller Leben stand besonders die ständige Begleitung Gottes im Fokus.
Als besonderes Wort widmete der Apostel dem Jubelpaar die Verse 7-9 aus Psalm 28: "Der Herr ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn traut mein Herz und mir ist geholfen. Nun ist mein Herz fröhlich, und ich will ihm danken mit meinem Lied. Der Herr ist seines Volkes Stärke, Hilfe und Stärke für seinen Gesalbten. Hilf deinem Volk und segne dein Erbe und weide und trage sie ewiglich!"
Umrahmt wurde der Gottesdienst von verschiedenen Chören.
Im Anschluss hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, dem Diamantenen Paar und den Versiegelten zu gratulieren.
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