Am 2. Adventssonntag 2025 versammelte sich die Gemeinde in Werl zu einem besonderen Gottesdienst, der aufgrund des adventlichen Programms erst um 16:00 Uhr begann.
In ruhiger und erwartungsvoller Atmosphäre leitete Priester Maurice Schmadel, Vorsteher der Gemeinde, den Gottesdienst. Grundlage seiner Predigt war das Bibelwort aus Johannes 3,19–21, in dem es heißt:
„Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht … Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.“
In seiner Auslegung machte der Vorsteher deutlich, dass der Herr uns mit dem Licht seiner Wahrheit konfrontiert. Jeder Mensch stehe vor der persönlichen Entscheidung, aus der Finsternis ins Licht zu treten und diesen Weg bewusst zu gehen. Priesterin Melanie Lohsträter griff diese Gedanken in ihrer Co-Predigt auf und unterstrich eindrücklich die Bedeutung eines Lebens im Licht Gottes.
Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls wurde der Gottesdienst mit Gebet und Segen beendet. Eine kurze Pause leitete anschließend zur Weihnachtsfeier über.
Die Weihnachtsfeier wurde instrumental eröffnet und stimmte die Gemeinde auf einen besinnlichen und zugleich fröhlichen Nachmittag ein. Der Vorsteher nutzte diese Gelegenheit, um allen Gemeindemitgliedern herzlich zu danken. Er betonte, dass eine lebendige Gemeinde nur durch das Engagement vieler entsteht – durch sichtbare und unsichtbare Dienste, große wie kleine Aufgaben. Ein besonderer Dank galt dem Werler OrgaTeam, das im Laufe des Jahres mit viel Einsatz zahlreiche Veranstaltungen zum Wohle aller organisiert hatte. Mithilfe einer kleinen Geschichte machte er anschaulich, dass jeder Einzelne wichtig ist und seinen Platz in der Gemeinschaft hat.
Im weiteren Verlauf sang die Gemeinde gemeinsam ein Lied, und Geschwister – ob groß oder klein – bereicherten die Feier mit Gedichten und Geschichten. Auch musikalische Beiträge sorgten für eine festliche Umrahmung. Ein besonderer Moment war erreicht, als die Kinder ihr erstes Weihnachtsgeschenk überreicht bekamen und damit sichtbar in den Mittelpunkt der Feier rückten.
Zum Abschluss der Weihnachtsfeier verteilten die Kinder an alle Anwesenden eine Kerze mit der Aufschrift „Weihnachtslicht“. Diese symbolische Geste griff einen zuvor gehörten Beitrag auf und erinnerte daran, das Licht Christi in die Welt und in den eigenen Alltag zu tragen.
Bei Speis und Trank blieb die Gemeinde anschließend noch beisammen, tauschte sich aus und ließ den Abend in herzlicher Gemeinschaft ausklingen. In einer warmen, adventlichen Stimmung endete so die diesjährige Weihnachtsfeier.
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