Die Gemeinde Paderborn feierte am 1. Juni 2025 einen festlichen Gottesdienst, der durch die Heilige Wassertaufe eines Kindes einen ganz besonderen Glanz erhielt.
Bezirksevangelist Christoph Ewering eröffnete den Gottesdienst mit dem Bibelwort aus Apostelgeschichte 1,13a–14. Dort heißt es u.a.:
„... stiegen sie hinauf in das Obergemach ... alle hielten einmütig fest am Gebet …“
„Einmütig beieinander“ – damals wie heute
Er übertrug das Verhalten der ersten Jünger auf das heutige Glaubens- und Gemeindeleben: „Auch wenn wir alle aus verschiedenen Lebenssituationen und -sozialisierungen stammen – wie einst die Nachfolger Jesu –, verbindet uns die gemeinsame Ausrichtung auf Christus. Nicht das Trennende, sondern das Verbindende trägt uns“.
„Einmütigkeit entsteht dort, wo ein gemeinsames Ziel verfolgt wird: die Gemeinschaft mit Jesus Christus“, so der Kerngedanke seiner Predigt.
Im Obergemach – ein Raum für Gottes Nähe
Die Priester Manuel Diesterdick und Martin Krüger erinnerten in ihren Predigtbeiträgen an das „Obergemach“ – jenen Ort der Sammlung, Absonderung und Erwartung des göttlichen Wirkens. Auch heute brauchen wir solche Orte des Innehaltens, um Gottes Nähe bewusst zu erfahren und uns an seinem Willen auszurichten.
„Wir glauben, dass wir das schaffen – mit Gottes Hilfe wird es gelingen“, so ihr Credo in Bezug auf diese Ausrichtung.
Die Heilige Wassertaufe – ein heiliger Augenblick
Dann kam der feierliche Moment der Heiligen Wassertaufe: Gemeinsam mit ihrem Vater trat das Taufkind an den Altar. In stiller Andacht empfing es das Sakrament der Heiligen Wassertaufe durch das dreifache Auftragen von Wasser in Form des Kreuzzeichens auf ihre Stirn und die Spendung des Taufsegens. „Mit der Heiligen Wassertaufe wird es Teil des Leibes Christi – und hat somit Gemeinschaft mit Jesus Christus“, erläuterte Bezirksevangelist Ewering. Die Gemeinde freute sich sehr über die neue Christin in ihrer Mitte, die mit der Heiligen Wassertaufe den ersten Schritt auf dem Weg zur Erneuerung des inneren Menschen tat.
Musikalischer Glanz – das Kinderorchester berührt die Herzen
Zum Abschluss des Gottesdienstes setzte das Kinderorchester einen weiteren strahlenden Akzent: Mit viel Hingabe und Freude spielten die jungen Musiker ein musikalisches Dankeschön an Gott und erfreuten die Zuhörer. Auch die frisch getaufte, junge Christin wirkte als Flötenspielerin mit – und erhielt gemeinsam mit allen kleinen Musikern einen herzlichen Applaus für den schwungvollen und liebevollen Vortrag.
Neue Geschwister, offene Herzen
Nach dem Gottesdienst freute sich Bezirksevangelist und Gemeindevorsteher Christoph Ewering, eine junge, dreiköpfige Familie als neue Gemeindemitglieder vorstellen zu dürfen. Die Vornamen der Familienmitglieder herauszufinden, wurde mit einem Augenzwinkern den persönlichen Gesprächen überlassen – eine charmante Einladung zum Austausch und Kennenlernen.
Mit herzlicher Wärme hießen die Gottesdienstteilnehmer die junge Christin und die neuen Geschwister in der Gemeinde willkommen – verbunden mit vielen Segenswünschen, guten Worten und offenen Armen, die sie auf ihrem Glaubensweg begleiten sollen.
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