In einem Festgottesdienst für die Konfirmations-Jubilare am 7. April ging Bezirksvorsteher Helmut Gaida ganz besonders auf die geladenen Gäste ein.
Die Silber- (25 Jahre) und Goldjubilare (50 Jahre) der Konfirmanden werden in jedem Jahr von Bezirksapostel Pöschel zu den Jubiläumsgottesdiensten in den jeweiligen Bezirken der Gebietskirche eingeladen. Darüber hinaus hat es sich der Bezirk Paderborn zum schönen Brauch gemacht, die Jubilare der Diamantenen (60 Jahre), Eisernen (65 Jahre), Gnaden- (70 Jahre) und Kronjuwelen-Konfirmation (75 Jahre) zu diesem Anlass ebenfalls einzuladen.
So erschienen zum diesjährigen Jubiläumsgottesdienst Anfang April viele ehemalige Konfirmanden und Konfirmandinnen in der Gemeinde Lippstadt. Bezirksvorsteher Gaida ging während seiner Predigt auf die unterschiedlichen vertretenen Jubiläen im Einzelnen ein und zitierte die jeweiligen Konfirmations-Bibelworte. Einen besonderen Schwerpunkt legte er dabei auf die Kronjuwelen-Jubilare, deren Konfirmations-Bibelwort nicht in Erfahrung zu bringen war. Den Bezug zum Jubiläumstitel schaffte er mit dem Gedicht "Die Kronen tragen" von Reinhold Braun, das vielen neuapostolischen Christen durch den Abdruck am Anfang des alten Gesangbuches oder durch die Vertonung als Chorlied bekannt sein wird.
Die Schlussworte des Gedichts, „Ach, daß sie für immer festhielt ihre Krone!“ ließ er als Aufforderung für alle Teilnehmenden des Gottesdienstes im Raum stehen.
Nach der intensiven Beschäftigung mit den Jubiläen und den Jubilaren ging der Bezirksvorsteher dann auf das für den Tag zugewiesene Bibelwort ein. In Matthäus 26, Vers 26 heißt es „Als sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach‘s und gab‘s den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib“. Im Abendmahl, so Helmut Gaida, könne man Jesu Frieden, seine Liebe, Güte und Kraft in sich aufnehmen und sowohl Gott als auch Jesus Christus erleben. Diese können dann in einem nächsten Schritt auch an die Nächsten weitergegeben werden.
Im Anschluss vertiefte der Bezirksevangelist und stellvertretende Bezirksvorsteher Christoph Ewering diese Gedanken. Er stellte besonders heraus, dass von Gott keine Strichliste über die Anwesenheit eines jeden Einzelnen im Gottesdienst geführt wird. Gott freue sich über Jede und Jeden, der oder die sich ihm zuwendet, ganz egal, wie häufig oder selten man vorher die Gottesdienste besucht habe. So lange es das Heilige Abendmahl gebe, so lange habe Gott jeden Einzelnen auch gerne dabei. Er schlug vor, jedes Abendmahl innerlich so zu feiern, als käme Jesus selbst zur Tür herein und betrete den Raum.
Nach dem Gottesdienst kamen viele der Teilnehmenden noch in den Nebenräumen der Kirche in Lippstadt zu Kaffee und Kuchen sowie einem geselligen Miteinander zusammen. Es waren viele angeregte Gespräche und freudiges Lachen zu vernehmen, mit denen ein ganz besonderer Festtag am späten Mittag endete.
Hier eine Auflistung der Bibelworte zu den Konfirmationen der Jubiläumsdaten:
2000 - 25 Jahre (Silberjubiläum)
Psalm 119, 18: „Öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz“
1975 - 50 Jahre (Goldjubiläum)
Johannes 2, 24-25: „Was ihr nun gehört habt von Anfang, das bleibe bei euch. Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang gehört habt, so werdet ihr auch im Sohn und im Vater bleiben. Und das ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: das ewige Leben.“
1965 - 60 Jahre (Diamantenes Jubiläum)
Psalm 128, 1: „Wohl dem, der den Herrn fürchtet und auf seinen Wegen geht!”
1960 - 65 Jahre (Eisernes Jubiläum)
Psalm 15, 1-5: “Herr, wer wird wohnen in deiner Hütte? Wer wird bleiben auf deinem Heiligen Berge? Wer ohne Tadel einhergeht und recht tut und redet die Wahrheit von Herzen“
1955 - 70 Jahre (Gnaden-Jubiläum)
In dieser Zeit gab es ein individuell vom Gemeindevorsteher ausgesuchtes Bibelwort zur Konfirmation. Das Grußwort des Stammapostels Bischoff wurde damals den Konfirmanden nur vorgelesen, aber nicht ausgehändigt.
1950 - 75 Jahre (Kronjuwelen-Jubiläum)
Das Bibelwort aus diesem Jahr ist nicht mehr bekannt. Den Bezug zu den Kronenträgern aus dem o.g. Gedicht von Reinhold Braun zog Bezirksvorsteher Gaida aus dem Jubiläums-Namen „Kronjuwelen-Jubiläum“.
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