Soest. In seinem neuen Amtsauftrag besuchte Apostel René Follmann am 10. Juli 2024 den Gemeindeverbund Möhne. Hierzu hatten sich die Gläubigen aus den Gemeinden Bad Sassendorf, Warstein und Soest in der Kirche in Soest versammelt.
Apostel Follmann diente mit dem Bibelwort Psalm 94,16: „Wer steht mir bei wider die Boshaften? Wer tritt zu mir wider die Übeltäter?“ Das Psalmwort beschreibt die Bedrängnisse des Lebens. Im Vers 17 bekennt der Psalmist: „Wenn der Herr mir nicht hülfe, läge ich bald am Orte des Schweigens.“ Eine wichtige Erkenntnis: Gottes Hilfe ist nötig! Seine Hilfe ist vollkommen. In seiner Predigt machte der Apostel deutlich, dass es großer Erkenntnis bedarf, sich einzugestehen, dass niemand alles allein schaffen kann. Viele Menschen überschätzen ihre Möglichkeiten und scheitern. Der Apostel rief dazu auf, Mut zu haben, auf Gottes Hilfe zu vertrauen.
Manches Mal empfinden wir seine Hilfe als ungerecht, insbesondere dann, wenn sie dem Nächsten zugutekommt und wir leer ausgehen. Apostel Follmann betonte, dass Gott über aller Schöpfung stehe und von daher seine Hilfe nicht nur vollkommen, sondern auch gerecht sei. Jesus durchlebte wie alle Menschen auch die Tiefen des Lebens. Er schien oft von der Hilfe des Vaters verlassen. Dennoch vertraute er dem Vater und zeigte vollkommene Nächstenliebe, die es möglich macht, sich in den Nächsten hineinzuversetzen. Dabei könne jeder feststellen, dass er nicht besser als der Nächste sei und niemand Gottes Hilfe verdienen könne, so der Apostel. Gottes Hilfe sei gerecht und bliebe eine unverdiente Gnade.
Die Gemeinde erlebte noch ein besonderes Fest. Apostel Follmann spendete einem Kind das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Es vollende die Wassertaufe und führe zur Erneuerung im Geist, so der Apostel in seiner Ansprache an die Mutter. Der Heilige Geist werde benötigt zur Entwicklung des Menschen hin zum Ebenbild Christi. So schenke Gott auch heute vollkommene Errettung für diejenigen, die da glauben.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls beendete der Apostel den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
Zum Ausklang stimmte ein Trio den Kanon „Halleluja“ an.
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